Kategorie-Archiv: Lauterbach Sonja

Kopf.Kino unterstützt die Initiative “Reden für Menschlichkeit”

Im letzten Jahr hatten wir selbst Flüchtlinge zu Gast auf der Speakerbühne von Kopf.Kino. Heute wollen wir die Möglichkeit nutzen und auf eine tolle Veranstaltung hinweisen. Wer Lust und Zeit hat, sollte unbedingt mit dabei sein. Die Initiative „Reden für Menschlichkeit“ veranstaltet am 20.Mai im Kulturzentrum Urania in Berlin einen Gala-Abend mit vielen Rednern u.a. Wolfgang Thierse, Gaby Graupner, Edgar Itt, Barbara Messer, Ulrike Scheuermann, Eberhard Jung, Monika Hein, Ralf Schmitt, Sonja Lauterbach, Lutz Langhoff .. und Musiker/innen wie Ron Williams, Ariane Roth, der Berliner Rapperin Yansn, die Band The Shine und der Loop-Lichtshow…

Das Programm will klare Zeichen setzen, eindrucksvoll und eindringlich, dass wehrhafte Demokratie trotz aller emotionalen Reflexe einen sachlich-kritischen, respektvollen Diskurs braucht. Schluss mit wertelosen Krawalldiskussionen, die geprägt sind von Geschrei und Schmähungen. Und das nicht nur im Hinblick auf das Aufregerthema Flüchtlinge, sondern auch auf Schulhöfen, in Talkshows und Parlamenten, auf der Straße und im Internet… Vortragsredner, Prominente und Künstler machen an diesem Nachmittag/Abend in der Urania den Mund auf für die klare, abgewogene und bereichernde Rede in Themenbereichen wie Respekt, Wertschätzung, Selbsterkenntnis, Zivilcourage und Gelassenheit. Für eine Gesellschaft, die liberal und tolerant bleibt und Diskurse, die wieder fair und konstruktiv kritisch werden. Für einen menschlichen Umgang miteinander!

Mehr Infos findet Sie auf unserer Website www.reden-fuer-menschlichkeit.de. Oder auf Facebook unter „Reden für Menschlichkeit“. Dazu gibt es auch einen schönen Youtube-Film – hier klicken

Unterstützen wir Sabine Asgodom mit Ihrer Initiative. Tolle Sache!

Angewandtes Neuro-Leadership – der clevere Weg zu nachhaltigem Erfolg

Robert Townsend, Management-Revoluzzer und Organisation-Guru der 70er und 80er Jahre sagte mir einmal nach einem seiner eindrucksvollen Vorträge und nachdem er mich ‚stupid’ genannt hatte, weil ich Wirtschaft studierte: „Es gibt keine Unternehmen! Es gibt nur Menschen.“

Das anschließende Gespräch hat mich bis heute geprägt und meinen Blickwinkel auf Organisations- und Führungsstrukturen und -prozesse verändert. Und Townsend hatte recht. Bei keinem Meeting saß mir eine Firma XY gegenüber, sondern Frau Meier oder Herr Schmitt. Damen und Herren schickten ihre Lebensläufe an mich und bewarben sich bei mir um eine vakante Stelle. Wo immer mich mein beruflicher Weg auch hingeführt hat, bis heute hatte ich es immer wieder nur mit Menschen zu tun. Menschen mit wunderbaren Talenten – auch wenn sie es nicht immer zeigen konnten. In den allermeisten Fällen erstickten alte Führungsdogmen, starre Strukturen und kommunikative Inkompetenz das große brachliegende Potenzial.

Unternehmen sind, genau so wie das menschliche Gehirn, komplexe, lebendige Systeme. Ich habe vor einigen Jahren damit begonnen, das Gehirn als Blaupause für erfolgreiche Unternehmensführung zu nutzen, tradierte Methoden auf den Kopf zu stellen und das, was man „immer schon so gemacht hat“, grundsätzlich zu hinterfragen.

Oft sind es nur minimale Veränderungen, die eine enorme Wirkung erzielen. Wie der Schmetterling aus der Chaostheorie, dessen Flügelschlag über Rio einen Tornado in Texas auslösen kann, genügen kleine Korrekturen an der bisherigen Vorgehensweise, um Abläufe und den Umgang miteinander gehirngerecht zu machen. Wenn das Hirn optimale Rahmenbedingungen hat, leistet es Großartiges. Mit minimalem Energieverbrauch und maximaler Effizienz. Unter diesem Aspekt brauchen viele Unternehmen dringend einen (Betriebs-)Klimawandel. Es ist nicht schwer, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Mitarbeiter darauf freuen, zur Arbeit zu gehen und nicht darauf, sie nach den vorgeschriebenen, abgesessenen Stunden endlich wieder zu verlassen. Das Gehirn ist biologisch auf Lernen und Entwicklung angelegt. Lebenslang. Wenn Führungskräfte wissen, wie das Hirn tickt und was es benötigt, um es anzuregen und zu aktivieren, sind sie in der Lage, echtes Engagement, Kreativität und Innovationskraft freizusetzen. Bei sich selbst und bei Mitarbeitern. Die Ergebnisse lassen sich betriebswirtschaftlich messen. Und sie sind beachtlich.

Wichtige Etappen im angewandten Neuro-Leadership sind auch das Auseinanderhalten von Führung, Management und Leadership. Diese Differenzierung hilft, diese wichtigen Funktionen wirkungsvoll umzusetzen. So können konkrete Aufgaben mit wenig Aufwand gehirngerecht gemacht werden. Ziele setzen zum Beispiel. Sie sind zwar immer ‚SMART’ formuliert, doch leider allzu oft nicht clever. Sie durch Commitment-Faktoren zu ergänzen, erhöht die energetische Wirkung um ein Vielfaches. Genauso steht es um die anderen klassischen Managementaufgaben wie Planung, Information, Kontrolle. Der intelligente Umgang mit Fehlern und Irrtümern wird zur Quelle der Erkenntnis und des Entwicklungsprozesses.

Die neuesten Erkenntnisse der Hirn- und Bewusstseinsforschung bieten ein Füllhorn an Impulsen, um Führungskräfte und Mitarbeiter zu wichtigen und wertvollen Partnern im Wertschöpfungsprozess zu machen und Unternehmen zu starken Unternehmens-persönlichkeiten zu entwickeln. Es versetzt Menschen in die Lage, über sich hinauszuwachsen und Höchstleistungen zu erbringen, dabei Spaß zu haben und gesund zu bleiben. So wird die Kunst der Führung zum Gestaltungsprozess und die Arbeit eine Chance zur individuellen Entfaltung und Entwicklung. Für Menschen und Unternehmen.

SML Bibendum Querdenkerin

Homepage: http://www.lauterbach-value-added.com/

Unternehmen brauchen Klimawandel: Video – hier klicken!